In meiner Arbeit mit Schrift und Schreiben hat mich immer wieder die Vielfalt der Ausdrucksmöglichkeiten begeistert. Ausgangspunkt für die Arbeit und Voraussetzung für die Freiheit auf dem Blatt ist das gründliche Erlernen eines historischen Alphabetes. Mit der zunehmenden Sicherheit im Umgang mit der speziellen Formensprache ergeben sich immer neue Wege, immer neue Interpretationen der Schrift und Kombinationen von Schreibwerkzeugen, Schreibflüssigkeiten und Beschreibstoffen. Die Buchstaben können lesbar bleiben, aber auch zu energievollen Bewegungsspuren fragmentiert werden oder sich zu Strukturflächen vernetzen. Im konzentrierten Prozeß des Schreibens entsteht fast intuitiv ein Dialog mit den Eigenheiten der Schreibgeräte, Farben und Papiere, das fertige Blatt ist das Ergebnis dieses Dialoges.
| 1967 | in Göttingen geboren |
| 1986 - 1992 | Grafik-Design-Studium in Hildesheim mit dem Themenschwerpunkt Kalligrafie und experimentelle Schriftgestaltung |
| 1992 | Diplomabschluß, anschließend zwei Vertiefungssemester im Fach Schrift |
| 1993- 1994 | Aufbausemester in Leipzig |
| 1995 | Gründungsmitglied und erste Vorsitzende der "Gruppe 26"- Verein für Kalligrafie und experimentelle Schriftgestaltung |
| Seit 1996 | selbständige Grafikerin |
| Seit 1997 | Lehrauftrag an der Hildesheimer Fachhochschule |
| 2000 | Mitinitiatorin der „Werkstatt für Schriftkunst“ in Hildesheim |
Workshopleitungen in Hildesheim, Braunschweig, Magdeburg und Goslar.
Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen in Goslar, Braunschweig, Alfeld, Hildesheim und in Westerlo/Belgien.